Fotoimperssionen Urlaub und Herbst

Einige Impressionen aus Urlaub und von dem sonnigen Start in den Herbst.

 

 

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Letztes Semester

Hi Zusammen,

das hoffentlich letzte Semester ist gestartet. Ich werde mich jetzt noch mal 8 Wochen in Vorlesungen quälen bemühen und nebenbei ein bissel Masterthesis schreiben und dann bin ich endlich fertig mit diesem Studium. (Hoff)

Da ich diese Woche schon den ersten Ausfall habe (bei drei Vorlesungen) werde ich dazu noch ein bissel in Ruhe bloggen. Hoffe ich . Ansonsten hatte ich Gestern den letzten Anmeldemarathonkick und suche nun Ersatzkicks.

Gruß – Die Nela…

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Noch mal was persönliches

Das ist das chinesische Zeichen für Freunde. Als im Februar 2001 meine beste Freundin bei einem tragischen Unfall starb, wollte ich dieses Zeichen als Erinnerung.

Der Duden sagt über die Freundschaft:

„auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander.“

Und über einen Freund:

„Person, die einer anderen in Freundschaft  verbunden ist“

Nun habe ich schon wieder einen besten Freund und wirklich guten Kumpel verloren. Nein, er ist nicht tot, aber er darf keinen Kontakt mehr zu mir haben. Die Gründe dafür s gehören allerdings hier nicht hin. Sie sind zu kompliziert als das man sie in einfache Worte fassen könnte. Fakt ist nur, er ist weg.

Ich bin sehr froh noch Leute um mich rum zu haben, mit denen ich in den letzten Jahren vieles gemeinsam durchgemacht habe. Denen und mir ist es egal welche Schwächen und Stärken, welche Ecken und Kanten der Andere hat. Das macht Freundschaft letztlich auch aus. Wir wissen das wir hier Halt und Rückhalt bekommen und auch eine (freundschaftliche) Nähe. Wir können Blödsinn machen, labern, lachen und weinen und daran wird sich nie was ändern. Kontakte verbieten und Gefühle von jetzt auf gleich abstellen konnte man vielleicht in der Schule. Wenigstens sind ein paar Menschen in meinem Umfeld erwachsen geworden. Das Leben ist mehr als schwarz oder weiß.

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Kunst am Schwein

Inspiriert vom lieben @witt_s hier nun mal ein wenig Kunst am Schwein. Vielleicht wäre es ja wirklich beim “Der kleine Prinz” gelandet, wenn es es damals schon gegeben hätte. Oder ist der Elefant nur die “Fälschung”? ;)

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Studentin im Praktikum

Ihr konntet ja alle verfolgen, dass ich zurzeit im Prkatikum bin. Was ich da tue?

Lest hier: http://projekthuhn.posterous.com/ein-tierisch-gutes-interview

Viel Spaß damit und folgt blos dem @Projekthuhn auf Twitter :)

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Laacher See und so..

Heute Morgen fragt mich die liebste @Dr_Hexe

wie war die 1. Nacht mit @haeckelschwein????

Sie war ruhig, das Schwein war ja schließlich müde von der Reise. Nein, ernsthaft. Natürlich habe ich dem Schwein einen Schlafplatz gesucht. Keine Sorge, ich bin nicht durchgedreht, also zumindest nicht mehr als normal. Aber das Schwein braucht einen Platz, wo es nicht in die Fänge der diversen Haustiere geraten kann. Kater und Hund würden innerhalb weniger Sekunden Gyros aus dem Schwein machen.

Es durfte / musste dann auch schon mit uns auf Tour gehen und den Laacher See entdecken. Dabei haben wir zwei Sachen festgestellt.

  1. Wir sind doch bescheuert. Wir haben ein gehäkeltes Schwein in der Tasche und schleppen es durch die Gegend.
  2. Wir werden kreativer. O.g. Schwein will ja in Szene gesetzt werden. So bildeten sich also Dialog wie:

Willst du hier?

Ne lieber da drüben!

Halt es ja gut fest, es ist windig!

Lasse es ja nicht ins Wasser fallen.

Ja wir werden langsam verrückt. Aber manchmal muss man das im Leben sein: verrückt. Auch unser Hype um das Schwein wird sich bald wieder normalisieren. Natürlich wird es das. Wir werden das Schwein nur noch mit in Urlaub nehmen bzw. an besonderen Orten ablichten. Trotzdem werden wir drüber berichten. Über das Schwein, die Suche nach Fotostellen und die damit verbundenen Dialoge. Ich weiß, es gibt Leute die finden dieses Verhalten dumm und lächerlich. Ich finde es eigenartig, aber dennoch gut.

Natürlich haben wir nicht nur das Schwein fotografiert. Nach einer mehr oder weniger spontanen Runde um den Laacher See, haben wir noch einen Geocache in Maria Laach gemacht. Rund um den See liegen zwar lauter Traditionals versteckt, aber es waren sehr viele Muggels unterwegs. Wir haben dann nur einen von zwei Multis geschafft, da wir ja eigentlich wieder heim wollten. Beim nächsten Mal (bei schlechterem weniger spazierfreundlichem Wetter) werden wir uns die Traditionals und noch den ein oder anderen Multi ansehen. Natürlich mit dem Schwein. Dieses konnten wir am Cache leider nicht in Szene setzen, bergen,  loggen und wieder verstecken musste schnell gehen. Muggels halt.

LG Nela

Wie am Meer

Auf der anderen Seite: Maria Laach

Ihhh Achtung, da ist Wasser!!!!

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Das Haekelschwein

Das @Haekelschwein ist dar. Es war aufregend die letzten Tage. Schon länger spiele ich mit den Gedanken mir eins zu kaufen. Klingt ja auch irgendwie gut: ein @Haekelschwein. Aber irgendwie hab ich es noch nicht gemacht. Doch dann sah ich vor kurzem Anne Will. Und da saß ein doch auf dem Tisch eins. So ein kleines rosanes Schwein. Ich erspare euch viele links, ihr könnt es hier noch mal sehen. Das Schwein bei Anne Will Und da war klar, ich will es auch wirklich haben. Also ihr dürft dann in der nächsten Zeit hier über das Schwein lesen.

Also auf zu http://haekelschwein.de/ und im Shop schnell eingekauft. Und dann waren es fast zwei Wochen Spannung. Heute was es nun endlich in der Post. Die Kollegen im Büro haben mit gefiebert. Selbst das @Projekthuhn gackerte vor Freude.

Aber natürlich gab es Kritik. Ein Freund sprach mich drauf an. Er hält es

für reichlich albern sich über einen rundgehäkelten Topflappen zu beömmeln.

Ich finde das ist nicht der Fall. Soooo groß ist das Schwein gar nicht. Nein, dass muss echt jeder für sich wissen. Manche Menschen finden ihr Glück bei lieben Menschen,  in teurem Elektroschrott in sinnfreien Elektroartikeln, (die sicher einen Mehrwert bringen, aber ohne die es auch geht), in Extremsport oder bei großen Urlaubsreisen. Ich wollte und will halt das Schwein. Ich werde hier über das Schwein und seine Aktivitäten berichten. Es ist ein “5 Euro” Blödsinn Es ist eine 5 Euro Investition, die für Kinder geeignet ist und einen kreativen Mehrwert für alle Altersklassen hat. (=> Das ist meine Meinung, die kann euch gefallen, muss aber nicht :) )

LG Nela

Hier nun ein paar Bilder:

Hier gibt es schwarze RaubtiereHilfe ein großes schwarze Raubtier

Annäherung mit der Schnuffelnase

Guck nicht so, du Schaf

Abendessen. Sehr schön: kein Fleisch, nur Milchprodukte

Ausklang des Tages in der Abendsonne

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Lektion 1

Verbloggt und zugenäht wo rennt nur die Zeit wieder hin. Ich wollte doch öfter bloggen.

Oh was haben wir uns da nur vorgenommen, als wir sagten: „lass uns mal für den Urlaub Holländisch lernen.“

Die Idee ist ja gar nicht so schlecht. Wir wollen nicht die perfekten Sprecher werden, aber uns ist es wichtig, dass wir wenigstens ein paar Brocken „Auswärts“ können, um uns so verständigen zu können. Wenigstens ein Gespräch einleiten, sollte in der jeweiligen Sprache drin sein. Das hat auch was mit Respekt zu tun. Ich hasse Leute, die in ein Land kommen und erwarten das man dort deutsch spricht. Wir haben die Erfahrungen z.B. in Frankreich gemacht. Wie bekannt sein dürfte, sind die Franzosen da (mit Recht!!) eigen. Deutsch und Englisch gehen gar nicht. Aber wenn man ein Gespräch in Landessprache beginnt, ein paar höfliche Sätze zu Stande bringt und dann noch ein bissel verlegen guckt, überlebt man. Wir können wirklich keine langen Konversationen führen, aber wir können Höflichkeiten austauschen, etwas zu Essen bestellen, ganz prima einkaufen :o ) und sagen dass wir krank sind bzw. es einen Notfall gibt. Ein Teil davon schaff ich auch noch auf Spanisch. Aber nun ist holländisch dran. Auch wenn unsere Nachbarn sehr gut Deutsch sprechen, müssen wir uns ja nicht aufführen wie die Wilden und dort rum poltern. Ich erinnere mich an ein Erlebnis unserer Radtour. Wir suchten eine Touristinfo auf. Ich begann das Gespräch in Holländisch und zwischte dann um ins englische. Es war mir zu peinlich auf Deutsch los zu legen. Ich habe auch nicht erwartet, dass man dort sooo gut Deutsch spricht. Ich entschuldigte mich also 1000 mal für die schlechten Sprachkenntnisse und irgendwann fragt mich die Dame, wo wir denn her kommen. „Germany.“ „Ja, dann können wir doch auch Deutsch reden, dass kann ich nämlich besser“. Super. Peinlich. Irgendwie. Wir hatten während dieser Tour so viele nette Bekanntschaften und Erlebnisse und trotzdem immer das Gefühl, dass wir alles in allem recht unhöflich sind. Vieles in Deutsch erwarten und gar nicht mehr drauf achten, was wir sagen. Das ist vielleicht auch der Vorteil in Ländern wie Frankreich. Man muss die Landessprache beherrschen. Also lernen wir nun gemeinsam. Also ich habe schon mal angefangen. Olly steigt sicher dann mal ein.

Arbeite gerade an Lektion 1. Jaaa. Ich finde es etwas suboptimal, dass nicht alle Wörter bzw. Fragmente im Übersetzungsteil stehen. Hält dann immer ein wenig auf. Naja, es wird auch ohne gehen, aber es hält auf, erst nach den Beschreibungen zu suchen.

Generell fällt es mir allerdings noch nicht so schwer, mich mit der neuen Sprache auseinander zu setzen. Vielleicht liegt es daran dass man schon recht viel versteht oder sich her leiten kann. Unsere Radbekanntschaft aus Köln meinte ja auch, das würde dem Platt entsprechen, das man bei ihnen schon spricht. In jedem Fall Aufregend das Ganze.

liefde groetjes :)

Nela

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Mal was über mich – wie viel gibt man da Preis???

Manchmal frage ich mich, wo die Zeit nur hinrennt. Schon wieder ist Mitte Mai. Heute hat das Semester seinen Abschluss gefunden. Klausur und weg. Ab nächste Woche ist die kleine Nela offiziell und jeden Tag im Praktikum (die werden dann schon sehen, was ihnen blüht). Nein das hier wird nicht wieder ein „ohhh wie geil ist meine Praktikumsstelle Blog“.. Nein das wird ein kleiner Rückblick der letzten Wochen und Monate. Ein kleiner Überblick über Veränderungen und so. Alles über allem steht immer wieder die Frage, was poste ich nur. Immerhin folgen mir ja Kollegen und Freunde. Aber darüber darf und sollte man nicht nachdenken, aber man sollte auch nicht sein ganzes Leben preis geben. Nicht, wenn man es nicht möchte.

Vor einigen Wochen sah ich ein Bild. Jemand aus der TL hatte es gepostet und es zeigte den Arbeitsplatz mit wichtigen Dokumenten drauf. Das war so ein Moment, wo ich überlegen musste, ob man es nicht manchmal übertreibt. Solche Dinge gehören nicht ins Netz. Sie bieten zwei Risiken: Zum einen könnten es Fremde sehen und Dinge lesen, die nicht jeden was angehen und zum anderen könnte es irgendwie der Chef erfahren. Beides hätte wohl keinen guten Ausgang.

Aber zurück: „Was schreibt man so?“ und „Wie viel gibt man von sich preis?“. Ich poste generell Dinge zu denen ich stehe. Ich versuche dabei niemanden zu diskriminieren und immer höflich zu bleiben (gelingt gewollt oder ungewollt nicht immer). Dass sich manchmal Leute angesprochen fühlen, ist durchaus gewünscht. Oft muss ich auch sagen: „Jeder zieht den Schuh an, der ihm passt.“ Wenn man nicht lesen mag, was ich schreibe, denke und fühle, dann kann man mich entfolgen, blocken usw. funktioniert Prima, ich zelebriere das auch.

Gerade deswegen denke ich auch, lass doch was zu. Lass zu das man über die Dinge in deinem Leben lesen kann. Natürlich teilt man dabei vor allem das Positive. In den letzten Wochen konnte sogar ich mal wieder wirklich was Positives vermelden. 10 Jahre hat es gedauert, ein mieses kleines Gedankenloch zu verlassen. 10!!! Gefangen in Gedanken, Strickmustern, Schubladen usw. in die ich mich selbst rein gesteckt habe, immer in der Hoffnung, dass dies der einfachste Weg ist durchs Leben zu kommen. Dabei habe ich eins verlernt: „Ich zu sein“. Wer ich war? Ich weiß es selbst nicht mehr genau. Ich glaube auch meine Leute heute hier kennen mich kaum als mich. Sie kennen bzw. eine Hülle, eine Maske auf dem Weg durchs Leben. 10 Jahre immer geplagt von Schuldgefühlen und immer auf der Suche nach einem Warum. Gleichzeitig ein Grund in der Hinterhand um alles, aber wirklich alles was schief geht zu rechtfertigen. Einfach habe ich es mir gemacht und Feige war ich. 10 Jahre habe ich gebraucht um daraus zu kommen. Was letztlich dazu geholfen hat, ich weiß es nicht. Vielleicht das Gefühl endlich angekommen zu sein. Vor 10 Jahren habe ich einen Menschen verloren, mit ihr alles was mir wichtig und heilig war. In den folgenden Wochen alle Einstellungen, Werte und Muster. Alles was ich war, war weg. Danach habe ich mich dafür aufgegeben, diesen Menschen wieder zu finden. Einer musste doch sooo sein, wie sie. Diese Illusion ließ sich auch nicht abstellen. Menschen kamen und gingen aus meinem Leben. Und auch wenn einige Dauerhaft blieben, es fühlte sich trotzdem mies an. Ich war nicht zufrieden. Ich wollte doch sie. Sie alleine. Vielleicht war es ein Aha – Erlebnis am 10. Jahrestag. Vielleicht habe ich endlich gelernt, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann, aber für die Zukunft leben muss. Ich habe das erste Mal das Gefühl, wirklich angekommen zu sein. Ich musste neu lernen Menschen zu vertrauen und vor allem, nicht bei jedem zu überlegen ob er meine Worte falsch versteht und er mich dafür dann meidet. Auf der Suche nach einer zweiten „sie“ habe ich viele Menschen zu nah an mich ran gelassen. Oft geträumt sie gefunden zu haben und dann waren die Leute doch schnell wieder weg. Ich habe gelernt, dass die Menschen, die mir sehr wichtig sind, mit einem ehrlichen Wort leben können. Dass sie sich deswegen trotzdem nicht von mir abwenden. Und auch wenn weiterhin große Ängste bestehen, auch diese „Liebsten“ zu verlieren, so ist es im Moment trotzdem oki. Ich habe Vertrauen zu einigen wenigen Menschen gefunden. Neben meinem Liebsten hier, sind es 3 weitere Personen, wo ich wirklich das Gefühl habe, da zu sein. Angekommen zu sein. Ich kann meine Vergangenheit (zu der mehr gehört als 10 Jahre ohne sie – 28 Jahre Familie) nicht einfach leugnen. Da ist zu viel schief gelaufen. Aber ich  kann damit offen umgehen. Ich kann Tabus brechen und über Dinge reden. Diese Offenheit hilft. :)

Der Liebste hier hat den meisten Anteil dran, weil er immer an mich geglaubt hat, immer für mich da ist und war und vor allem meine Entscheidungen mit trägt. Aber auch den anderen drein bin ich wirklich sehr dankbar. Ich denke sie wissen das sie gemeint sind..

Und noch was hat mir geholfen. Die Liebste und das Wissen, dass ich auch immer für sie da sein kann. Das wissen eine Liebste zu haben und gleichzeitig für sie da sein zu können. Ihr besonders großen Dank.

Ich werde nicht mehr in meinem Loch hausen. Wer nicht mit mir und meiner Art klar kommt, muss sehen was er draus macht. Ich bin halt nun mal so. Trotz allem kann man höflich miteinander um gehen. Oder man lässt es einfach. Aber erwartet bitte nicht, das ich privat wieder in einer Schublade verschwinde, nur weil das auch für euch praktischer ist.

In diesem Sinne.

Eure Nela.

ps: Ich blogge jetzt wieder öfter hoffe ich. Ich habe noch lustige Themen wie “Fastfood . Nein Danke”, “Schweinehund vs. Bikinifigur”, “warum ist am Ende des Geldes noch so viel Monat da” oder “wie lebt man ohne Lernstress”, die gebloggt werden wollen. Außerdem dürft ihr bald an unserem “Der Liebste und ich lernen eine Fremdsprache”-Versuch teilnehmen.

Ist alles nicht ganz ernst zu nehmen. :) Ernst war ich jetzt lange genug.

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Wer hat an der Uhr gedreht?

Verbloggt noch eins, wo rennt denn bitte schon wieder die Zeit hin? Ich komme zu nix mehr, am wenigsten zum Bloggen. Dabei würde ich so gerne. Bloggen. Über mein Praktikum, wie cool ich das finde usw.

Aber ist das ein Thema für einen Blog? Wobei heute bloggen doch Alle über Alles!

Also ich bin ja jetzt schon Teilweise im Praktikum und ist wirklich toll. Das mein ich ganz ernstlich ehrlich und nicht nur weil Kollegen das hier lesen (könnten). Es ist in einer Richtung in der ich mich nie so gesehen habe, aber sie macht erstaunlich viel Spaß. Wenn es jetzt noch mit der Thesis klappen würde, wäre ich bis zur Jobsuche erst mal glücklich (Zaunpfahlwink). Nein im Ernst, es hätte schon was, wenn ich die Arbeit hier für die Thesis nehmen könnte. Zumal dann nur noch ein Druck für einen Job da wäre und wenigstens schon mal ein „druckpunkt“ weg wäre. Wobei ich auch im Moment nicht weiß, wie genau es besser wäre. Kommilitoninnen haben Thesis mit Job Aussicht. Hätte auch was. Aber Thesis alleine wäre schon mal besser, als nix. Job nehm ich aber auch. Oki jetzt wieder ernst, ich will es nicht übertreiben.

Es ist schwer. Habe heute in der Vorlesung gelernt, dass wir Master jaaa überall unterkommen. Man sucht uns. So so. Ist meiner Meinung nach viel Gelaber dabei. So gesucht sind die Master auch nicht.

Aber da wollte ich gar nicht hin. Ich wollte schreiben, dass ich meine Praktikumsstelle mag. Die Leute sind nett, die Arbeit sehr interessant und das feeling endlich mal wieder anständig zu arbeiten (Insider wissen für wen ich sonst arbeite bzw. gearbeitet habe) hinterlässt ein sau gutes Gefühl. Habe das vermisst und sehne das Ende des Studiums langsam aber sicher herbei. Wird Zeit. Wobei?! Nicht weiter drüber nachdenken. Sonst ist der Jobdruck wieder da. Herje ist das schwierig.
Ein Praktikum über Twitter. Ich kann es ja immer noch nicht glauben. Es war lange sehr unwirklich. Und manchmal war auch die Sorge da, ob ich wirklich da hin passe. Aber doch, es passt. Ich habe zwar wohl nicht sooo viele schicke Klamotten, wie ich bräuchte, aber daran arbeitet Frau ja leicht. Und noch eins fällt auf, es macht mir so viel Freude und ist mir vor allem so wichtig, dass ich auch auf den ein oder anderen Feuerwehrdienst verzichte, bzw. froh bin wenn ich Nachts um 2.30 nicht mal bis zur Feuerwache fahren muss, sondern direkt wieder ins Bett kann. Ist irgendwie auch komisch, die die mich kennen, wissen wie wichtig mir das Hobby ist. Aber ja ich will am anderen Tag lieber nach Koblenz. :)

Heute Stand schon mal der Osterhase auf dem Schreibtisch. Danke an Chefin, fand ich super lieb. Hätte sie nicht tun müssen. Bzw. so tun können, dass ich es nicht mitbekomme. Aber nein, ich bekam auch keinen. Wer jetzt denkt, dass es ja nicht an einem Hasen scheitern kann, der irrt. FH-Job-Chefin bekommt keinen hin. Sie bekommt so viel nicht hin. Sie und FH-Job-Chef sind Chaoten (jaaa ich kann das schreiben, denn ich stehe dazu – auch wenn sie das lesen). Nicht das ich mehrmals sagte, dass sie bei den letzten zwei Monaten drauf achten sollen, dass ich schon im Praktikumsunternehmen arbeite und ggf. den Vertrag anpassen müssten. Nein man ignoriert das. Aufträge müssen immer noch am liebsten vor zwei Tagen erledigt sein (warum strukturieren die das nicht? – Ich habe es hinterfragt, aber naja..). Ich bin ja wirklich flexibel und stelle auch Freizeit und so weiter hinten an (ja auch weil es da um Geld geht) aber es ist ja auch mal gut. Wenigstens ein kleines „Danke“ könnte man schicken. Aber es kommt nix. Kein Danke, kein Osterhase – und das bei Menschen die Führungskompetenzen unterrichten.

Bei ExFH-Job-Chef gab es das nicht. Wir wurden zweimal im Jahr zum Essen eingeladen und zwar nicht nur zum Italiener um die Ecke sondern auf große Städtetour. Immer mit ein bissel Event. Es gab nen Osterhasen, einen Nikolaus und ein Weihnachtsgeschenk und auch seine neusten Bücher, egal ob man mitgearbeitet habe oder nicht. Ich habe für die zwei Neu-FH-Job Chefs auch an einer Buchüberarbeitung für den betreffenden Prof. mitgearbeitet. Hat man wohl nur vergessen ihm zu erzählen. Babs, hat direkt für Prof. gearbeitet und bekommt natürlich neues Buch sofort (steht sogar vorne drin #stolz- hat sie auch verdient, hat deutlich mehr gemacht). Es geht ja auch gar nicht um das Buch (ich habe die alte Auflage), aber so eine gewisse Anerkennung der Leistung wäre schon nett. Vor allem weil man so die Arbeit auch wertschätzt.

Wie kam ich jetzt darauf?? Achja ich mag meinen neuen „Job“ :) . Hatte ich jetzt aber glaub ich auch schon mehrmals gesagt. Hoffe nur ich bekomme es die nächsten 4 Wochen noch mit dem FH-Kram unter einen Hut. Klausur, 2 Hausarbeiten und 2 Präsis warten noch.

Dank nochmal an die lieben Helfer, die mir das Praktikum ermöglicht haben. Lars für die Aufmunterung zum Nutzen von Twitter und den Retweet und vor allem natürlich Stephan, dank dem ich nun oft nach Koblenz darf :)
Ich wünsche euch allen was.. und ich denke ich werde euch die Tage noch über Hausarbeit für Fortgeschrittene berichten :)

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